8:2-Niederlage im 3. Playoffspiel
EC Wil - EHC Wallisellen 8:2 (3:1 – 2:1 – 3:0)
Wieder startet Wil mit viel Tempo und Energie in die Partie. Wallisellen war deswegen in den ersten Minuten primär mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Vor allem die schnelle Angriffsauslösung der Wiler mit schnellen Pässen in die Spitze bereitete den Wallisellern Mühe. Diese Angriffswelle war aufgrund der Niederlage in Spiel 2 zu erwarten gewesen. Bereits in der 6. Minute wurden die Gastgeber mit dem 1:0 belohnt. Etwas entgegen dem Spielverlauf gelang dem EHC Wallisellen durch Thoma mit einem Distanzschuss der Ausgleich. Dieser Treffer zeigte einmal mehr, wie wichtig es ist, die Scheibe aufs Tor zu bringen und ihr damit eine Chance zu geben. Die Gastgeber hielten das Tempo weiter hoch und schnürten die Walliseller immer wieder ein. In der 12. Minute fiel das 2:1 zugunsten der Gastgeber. In der 17. Minute nutzten sie eine Überzahlsituation zum 3:1.
Nach der Pause schienen die Walliseller wacher zu sein, und nun gelang auch ihnen mehr. Die Gastgeber mussten nun ebenfalls Strafen hinnehmen. Eine solche Doppelüberzahl wussten die Gäste aus Zürich mit dem Anschlusstreffer durch Capelli zum 3:2 zu nutzen. Die Walliseller witterten etwas Morgenluft und kamen vermehrt zu Chancen. Die Spielanteile waren nun ausgeglichen. Ausgerechnet in dieser Situation mussten sie erneut zwei Strafen hinnehmen. Die Wiler ließen sich nicht zweimal bitten und stellten den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Der EHC Wallisellen ließ aber nicht locker und blieb hartnäckig. Leider wussten sie ihre Chancen nicht gleich zu nutzen wie in Spielnummer 2 zu Hause. Im Gegenteil: Die Wiler erhöhten mit einem sehr glücklichen Treffer auf 5:2.
Im dritten Abschnitt überließen die Walliseller das Spiel mehrheitlich den Gastgebern. Der Glaube an einen möglichen erneuten Sieg war weg. Die Gastgeber kamen so ohne größere Anstrengungen zu drei weiteren Treffern. Ein Tor erzielten die Wiler erneut in Überzahl. In drei von sechs Überzahlsituationen waren die St. Galler erfolgreich. Gegen die spielerisch starken Wiler sind Unterzahlsituationen schwierig zu überstehen. Die St. Galler forcierten zudem fast während des ganzen Spiels ihre besten Kräfte, während die Zürcher mehr oder weniger mit vier Linien durchspielten.
Am kommenden Dienstag können die St. Galler die Serie mit dem dritten Sieg zu ihren Gunsten entscheiden. Vielleicht können die Walliseller mit dem Mut der Verzweiflung Kräfte freimachen und nochmals für eine Überraschung sorgen.
Nächstes Spiel:
Di 17.2. 20 Uhr vs EC Wil im Spöde